hover / veil

90×90 cm
Mischtechnik auf Leinwand

Die eine Richtung des Bildes zeigt ein Zustand des Schwebens – nichts drängt sich auf, nichts fällt, alles bleibt im Gleichgewicht zwischen Auflösung und Halt. Ein Gefühl von Stille, die nicht leer ist, sondern voller Bewegung, die man nur ahnt. Ein Innehalten im Moment, ein Dazwischen, das sich nicht festlegen will – ruhig, weich, und doch in leiser Spannung.

Dreht man das Bild, wird aus dem Schweben ein Fallen – und aus "hover" wird "veil". Was eben noch offen und unbestimmt war, erinnert nun an einen Schleier oder an sanften Gischt mit der Frische eines Wasserfalls. Es zeigt etwas, das sich verhüllt und gleichzeitig durchscheinen lässt, eine Ahnung von dem, was dahinter liegt. Dieselbe Fläche, dieselbe Ruhe – und doch eine ganz andere Aussage, nur durch die Blickrichtung.

Anfrage / Interesse

Mit dem Absenden des Formulars werden deine Angaben zur Bearbeitung deiner Anfrage gemäss unserer Datenschutzerklärung verarbeitet.